Themen des Forschungsverbunds
Die Difu-Begleitforschung wertete die Arbeit der 21 Verbundprojekte entlang von zehn Querschnittsthemen aus. Diese Struktur prägt die Abschlussbroschüre von 2004 und die fünfbändige wissenschaftliche Reihe von 2005 bis 2007. Wir folgen ihr und ordnen jedem Kapitel die zentralen Verbundprojekte sowie den heutigen Forschungs- und Praxisstand zu.
- I Vom Ideenwettbewerb zum Forschungsverbund Genese des Programms Wie aus einer Ausschreibung des BMBF im Jahr 1999 das größte deutsche Stadtforschungsprojekt seiner Zeit wurde.
- II Planung der Zukunft, Planung für die Zukunft Das Planungsdilemma Die zentrale These: Tagespolitik und langfristige Stadtentwicklung folgen unterschiedlichen Zeitlogiken, die nur schwer zusammenzubringen sind.
- III Prognosen, Szenarien und Leitbilder Methoden der Zukunftserschließung Drei methodische Zugänge zur Zukunft - mit unterschiedlichen Stärken und unterschiedlichen Grenzen.
- IV Demografischer Wandel und schrumpfende Stadt Schrumpfung als Gestaltungsaufgabe Etwa die Hälfte aller Verbünde befasste sich mit Einwohnerrückgängen und ihren Folgen für Stadtgesellschaft, Infrastruktur und Wohnungsbestand.
- V Identität und Image der Stadt 2030 Was eine Stadt unverwechselbar macht Jenseits der austauschbaren Standortwerbung: Welche Geschichten, Räume und Symbole tragen die Identität einer Stadt in die Zukunft?
- VI Regionalisierung als Zukunftsperspektive Die Stadt denkt über ihre Grenzen hinaus Wirtschaftliche Verflechtung, Pendlerströme und ökologische Räume folgen anderen Grenzen als Stadtverwaltungen.
- VII Integration und gleichberechtigte Teilhabe Vielfalt als Gestaltungsaufgabe Wachsende Pluralität der Lebensstile und Herkünfte stellt die kommunale Daseinsvorsorge vor neue Aufgaben.
- VIII Visionen einer zukünftigen Stadt: ohne Bürgerbeteiligung nicht zu denken Beteiligung als Verfahren, nicht als Etikett Verbindliche Beteiligungsverfahren waren in allen Verbünden Pflicht. Die Wege dahin gingen weit über klassische Anhörungen hinaus.
- IX Gender-Perspektiven im Forschungsverbund Wer plant für wen? Stadtplanung ist nicht geschlechtsneutral. Der Forschungsverbund machte das systematisch zum Thema.
- X Schlussbetrachtung zum Forschungsverbund Was bleibt, was offen ist Was hat der Forschungsverbund bewirkt? Welche Fragen blieben am Ende offen?